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Jahreshauptversammlung 2025

Veröffentlicht: 28. März 2025

Überblick über die Jahreshauptversammlung 2025.

Die 46. Jahreshauptversammlung des Vereins für Geschichte und Heimatpflege der Gemeinde Wickede (Ruhr) e.V. fand am 26.03.2025 i m Forum der Sekundarschulte Wickede (Ruhr) statt.

Die Begrüßung erfolgte durch den ersten Vorsitzenden Theodor Arndt. Er konnte 54 Mitglieder incl der geladenen Ehrengäste Dr. Martin Michalzik, Ellionore Schilling, Ehrenvorsitzender Josef Kampmann und Ehrenschriftführer Günter Schwarzkopf begrüßen.

Nächster Punkt der Tagesordnung war die Totenehrung der unterjährig verstorbenen Vereinsmitglieder. Anschließend verlas Frau Beate Jaufmann  die Niederschrift der letzten Jahreshauptversammlung -2024. Es folgte ein Jahresrückblick auf das Vereinsleben durch Theo Arndt. Roland Bräker verlas den Kassenbericht 2024. Anschließend erfolgte der Bericht der Kassenprüfer. Vorstand incl Kassierer wurde seitens der Versammlung einstimmig Entlastung erteilt.

Bei der Wahl des 1. Vorsitzenden erfolgte eine einstimmige Wiederwahl von Theo Arndt. Ebenso wurde der Kassierer Ronald Bräker einstimmig wiedergewählt.

Vom Beirat traten die Mitglieder Ulla Arndt, Hildegard Stuhlmann und Kirsten Kampmann-Klockenhoff zurück. Neu in den Beirat wurden Franz-Josef Köppikus, Beate Bräker und Willi Klockenhoff gewählt.

Zum Ausklang präsentierte Wilfried Schüttler seinen neuesten Film mit dem Titel "Ausflugsziele" als virituelle Excursion zu bekannten Sehendwürigkeiten zwischen Münsterland über Ostwestfalen bis in das südwestliche Niedersachsen. Zum Schluß begeisterte Herbert Schreiber das Publikum mit historischen Fotografien aus der Wickeder Industrie und der ehemaligen Kneipenkultur.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

Vortrag "Vergessene Opfer der NS-Diktatur" vom Arbeitskreis Dorfgeschichte Voßwinkel

Vor 90 Jahren wurde durch die Nationalsozialisten das "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" verabschiedet. Mit dieser gemeinsamen Aktion möchten wir, die beteiligten Vereine bzw. Institutionen, an die daraus resultierenden Verbrechen der NS erinnern.

Das Sterilisationsgesetz war auch eine der Einstieg in die "Euthanasie" und den späteren Holocaust. An die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, die im Rahmen der "Euthanasie" ermordet wurden oder denen durch Zwangssterilisation großes Leid zugefügt wurde, wird selten gedacht.

Die Ausstellung zeigt, wie Rassenpolitik der Nationssozialisten umgesetzt wurde. Angefangen von den Zwangssterilisationen bis zur Durchführung der "Euthanasie"-Morde. Sie zeigt darüber hinaus den schweren Kampf der Arbeitsgemeinschaft um Anerkennung der Betroffenen als NS-Verfolgte.

Der Vortrag befasst sich mit der Umsetzung der NS-Erbgesundheitslehre und Rassenhygiene in unserem regionalen Bereich. Dabei geht es nicht um anonyme Zahlen, sondern um persönliche Schicksale. Beschrieben wird an einem Beispiel der Ablauf eines Sterilisationsverfahrens und der Weg von zwei Patienten der Heilanstalt Warstein, die in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet wurden. Außerdem geht es um das Schicksal eines achtjährigen Kindes in der Heilanstalt Marsberg. Alles belegt mit Originaldokumenten.

TERMINE

 

Veranstaltungsprogramm für das Jahr 2025

Veröffentlicht: 07. Dezember 2024

28.02.2025  Vortrag um 18:00 Uhr im Archiv
Freitag

Michael Becker
Spuren der Urgeschichte in Wickede und Umgebung

26.03.2025  Jahreshauptversammlung um 19:00 Uhr im Forum der Sekundarschule
Mittwoch

05.06.2025 Vortrag Werner Neuhaus um 18:00 Uhr im Archiv"Pressekrieg um Antisemitismus im Amt Werl"

Politischer Kampf um Glauben und Symbole, staatliche Kontrolle über religiöse Aktivitäten und Meinungsstreit auf öffentlichen Plattformen: Das alles klingt aktuell, ist aber Teil der Heimatgeschichte vor 150 Jahren. Das zeigte jetzt Werner Neuhaus aus Sundern einem kleinen interessierten Zuhörerkreis im Archiv des Heimatvereins auf. In einer Gemeinschaftsveranstaltung von Heimatverein und vhs machte er die Zeit des ,,Kulturkampfes“ lebendig, der damals Deutschlands Innenpolitik prägte und – leider auch immer wieder mit antijüdischen Parolen – auch ins Alltagsleben von Werl und Wickede wirkte. 

1871 wurde nach einem Krieg gegen Frankreich das zuvor in viele Länder zersplitterte Deutsche Reich ein gemeinsamer Nationalstaat. Das löste auf der einen Seite einen Wirtschaftsaufschwung aus, der auch – zusammen mit dem Eisenbahnbau – Börde und Ruhrtal Industrie und Zuzug bescherte. Zugleich versuchte die kaiserliche Regierung in Berlin, das ganze Land mit preußischer Strenge zu führen. Damit verband sich als ,,Kulturkampf“, alle katholisch geprägten Regionen, Schulen, Zeitungen und politischen Gruppen unter besonders strenge Kontrolle zu nehmen, weil man die kirchliche Bindung an Rom als störend und ,,feindlich“ für den Nationalgedanken empfand.

Neuhaus erinnerte dabei an Wickedes Pfarrer Engelhard, Namensgeber der heutigen Grundschule, der dies unmittelbar zu spüren bekam. Denn gegen ihn wurde wegen kritischer Äußerungen über die preußische Verwaltung und Berliner Politik ein Strafgeld verhängt. Eine Halbierung seines Pfarrergehaltes wurde verfügt – was die Mitglieder der noch jungen eigenständigen Wickeder Kirchengemeinde zu regelmäßigen Sammlungen für den Lebensunterhalt ihres Geistlichen veranlasste.

Im ,,Pressekrieg“ zwischen dem katholischen ,,Central-Volksblatt“ in Werl und der staatsnahen ,,Werler Zeitung“ trugen zahlreiche Leserbriefe den politischen Streit in die lokale Öffentlichkeit. Dabei kamen, so zeigte Referent Neuhaus an Beispielen auf, auch antisemitische Stimmungen und Vorurteile zum Vorschein, die angebliche starke jüdische Einflüsse in Wirtschaft und Gesellschaft des Kaiserreiches beklagten. Dies, so Neuhaus, war zwar kein durchgängiges Vorurteil, aber doch eine damals in ,,Wellenbewegungen“ sichtbare Unterstellung und Ausgrenzung von Mitbürgern, die eine kleine religiöse Minderheit waren. Ihre gefährliche Wirkung dürfe man aber zu keinem Zeitpunkt unterschätzen, wie die Geschichte mahnend zeige.

16.06.2025  Heimatkundliche Wanderung um 15:00 Uhr 

23.08.2025  Heimattag im Bürgerhaus ab 15:00 Uhr


Unser Heimattag fand, danke der sehr gute Vorbereitung im Raum Lanferbach und dem Außengelände statt. Mit kühlen Getränken und Leckereien vom Grill, sowie tollen Preisen bei der traditionellen Tombola, ein rund um gelungener Nachmittag. Einen Bericht dazu, wird es nächsten Heimatheft geben.

Nochmals Danke, an alle die dazu beigetragen haben. Hier ein paar Bilder dazu:

Begrüßung durch Theo Arndt

18.09.2025 Heimatkundliche Wanderung Besichtigung von Gut Schafhausen

Der Wickeder Heimatverein lädt seine Mitglieder und alle die es werden möchten, am Donnerstag den 18. September zur Besichtigung des Gutes Schafhausen ein. Wir treffen uns um 14:30 Uhr auf dem Parkplatz der Sparkasse gegenüber vom Bahnhof und bilden Fahrgemeinschaften. Wer möchte, kommt direkt um 15:00 Uhr zum Gut Schafhausen. Wir freuen uns sehr darauf, dieses seit dem 13. Jahrhundert urkundlich erwähnte ehemalige Rittergut, das über 700 Jahre wechselvolle Geschichte überstanden hat, besuchen zu dürfen, Die heutige Eigentümerin Frau Jaeger wird uns durch das Ensemble führen und über die umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen berichten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

23.10.2025 Kinoabend um 17:00 Uhr
Donnerstag Forum der Sekundarschule

14.11.2025 Offenes Archiv von 17:00 Uhr - 19:00 Uhr

Koloniale Spuren in Westfalen-Lippe. Eine digitale Quellensammlung für die Kultur- und Bildungsarbeit

Veröffentlicht: 20. Oktober 2024

Koloniale Spuren in Westfalen-Lippe. Eine digitale Quellensammlung für die Kultur- und Bildungsarbeit

Briefmarke

Zu diesem Thema lädt die Gemeinde Wickede (Ruhr)

am: 21.11.2024

in die: Gemeindehalle Echthausen ein.

um: 18:00 Uhr

Eintritt: -frei-

Der Kolonialismus und seine Auswirkungen sind bis heute nicht nur in Metropolen wie Hamburg oder Berlin sichtbar. Seine Spuren finden sich überall im Land, bis in die kleinsten Gemeinden hinein. Um das für die Bildungs- und Kulturarbeit an konkreten Beispielen erkennen und diskutieren zu können, wird eine Sammlung von 100 historischen Schriftquellen, Bildern und Objekten erstellt. Sie stammen aus allen Gegenden in Westfalen und Lippe und behandeln Themen wie Mission, Welthandel, Migration und koloniale Gewalt. Die 100 Quellen werden erläutert und stehen dann als Arbeitsmaterial gratis im Internet zur Verfügung. Am Veranstaltungsabend stellen die Vortragenden einige dieser Quellen vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen des von der LWL-Kulturstiftung geförderten Themenjahrs „POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe“ statt.

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News

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